Faszientraining: So linderst du nachhaltig Verspannungen und Schmerzen
Ein Gastbeitrag von Thomas Worring Faszientraining ist in aller Munde – aber was hat es mit diesen Faszien eigentlich auf sich? Hier gibt es die Antwort… Was sind eigentlich Faszien? Faszien bestehen aus Bindegewebe, welches den Körper in Form eines strukturgebenden Netzwerks durchdringt. Dieses umgibt Muskeln, Knochen und Organe. Es stützt den Körper bei Bewegungen und leitet Informationen weiter. Zudem sorgt es dafür, dass die Organe und Körperteile an ihrem vorgesehenen Platz bleiben. Das Fasziengewebe ist trotz seiner strukturgebenden Eigenschaft sehr flexibel. Das liegt an der chemischen Zusammensetzung der Faszien. Diese bestehen im Wesentlichen aus Wasser, Kollagen und Zucker-Eiweiß Verbindungen, welche sich zu Taschen, Beuteln, Strängen und vielen anderen Formationen anordnen können. Dadurch kann sich der Körper an individuelle Situationen, wie beispielsweise eine Schwangerschaft oder Stress anpassen. Faszien können durch Bewegungsmangel, Stress oder einseitige Belastungen verkleben. Dies führt langfristig zu Bewegungseinschränkungen in der betroffenen Region und letztlich zu Schmerzen, Verspannungen …