Warum ich den Ernährungswahn nicht mitmache

Ich gebe es zu – Ernährungsfreaks sind mir suspekt. Einerseits bewundere ich ihre Disziplin, aber andererseits bedaure ich sie wegen der mangelnden Lebensqualität.

Letztens gab es wieder so einen Qualitätstag. Am Morgen traf ich mich mit Freunden zu einem Brunch in netten Ambiente. Frische Lebensmittel aller Art in höchster Qualität, das hat in dem Lokal zwar seinen Preis, der ist aber absolut gerechtfertigt.

Ich griff beherzt zu und es gab für mich leckeren Lachs, Omelett und saftigen Schinken, aber auch eine typisch Münchner Weißwurst und ein kleines Birchermüsli zum Frühstück. Mittags folgte dann noch eine Portion zartester Schmorbraten mit Spargel und Kartoffeln, dazu ein Weißbier – ein absoluter Genuss, aber natürlich viel zu viel Kalorien in viel zu kurzer Zeit.

Es war ein Genuss und nach dem üppigen Mahl spazierte ich eine ganze Weile durch das schöne München und genoss das Leben und den Feiertag. Sport kam dennoch nicht zu kurz. Am späten Nachmittag setzte ich mich zur Krönung auf das Rennrad und fuhr eine schöne mittellange Trainingsrunde.

Ein echter Traumtag und zu einem traumhaft schönen Tag gehört für mich neben dem Sport eben auch gutes Essen. Ich esse schließlich mindestens genauso gern, wie ich Sport liebe!

Ein paar sehr persönliche  Bemerkungen zu Sport und Ernährung

Waaaas? Der macht Ironman?

Meine Figur ist normal – was auch immer das heißt, wenn man am oberen Ende dessen ist, was man als Normalgewicht bezeichnet. Sicher – die Mehrheit der Bevölkerung wiegt (leider) noch mehr, aber der ideale Ausdauersportler schaut eben auch ganz anders aus.

Legendär ist in diesem Zusammenhang der Ausspruch einer weitläufig Bekannten an eine Freundin, als sie von meinen großen sportlichen Ambitionen berichtete. „Was der macht Ironman? Der schaut doch gar nicht danach aus!“

Ja macht er bzw. hat er gemacht – und fühlt sich dabei in seiner Haut pudelwohl – egal wie er ausschaut! Und fit ist der sowieso!

Der Wunsch der Blogleser: Schreib mehr über Sport und Ernährung

Beim zahlreichen Feedback aus dem Blog (DANKE!!!) kommt es regelmäßig zum Wunsch, ich solle doch mehr über Sport und Ernährung berichten. Es heißt schließlich, dass 80% Ernährung und 20% Sport eine gute Figur ausmachen. Tut es das? Und was heißt eigentlich „eine gute Figur“? Die liegt schließlich einzig im Auge des Betrachters. Hungerhaken und Hungermodels gehören in meiner Welt genauso wenig dazu, wie deutlich übergewichtige Menschen.

Wenn man bei so manchen Kollegen der Sportbloggerszene mitliest, kann man allerdings tatsächlich den Eindruck gewinnen, dass Sport nur ein Nebenprodukt des Ernährungswahns ist.  Doch keine Angst, der Ausdauerblog wird nicht zum Foodblog – hier geht es nicht nur darum, nackt gut auszusehen.

Es geht darum ein intensiveres, bewussteres, gesünderes und damit letztlich ein erfolgreicheres und besseres Leben zu führen. Denn genau das ist für mich der Haupteffekt eines sportlicheren Lifestyles. Aber natürlich gehört das Aussehen und damit auch die Ernährung dazu. Keine Frage!

Und logisch – mein steigendes Gewicht war schließlich auch bei mir einer der Hauptgründe, warum ich mit Sport begonnen habe. Auch wenn es damals noch lange nicht dramatisch war, so befand ich mich auf dem besten Weg zum richtigen Übergewicht und die Anzeige auf der Waage wuchs und wuchs. Diesem Wachstum konnte ich dank Sport stoppen, mein Körper hat sich verändert und ich wiege auch – je nach Form und Jahreszeit – zwischen 5-8kg weniger.

Kein gutes Vorbild

Bevor ich ein wenig aus meiner Küche und von meinem Essverhalten plaudere eines vorweg: Ich bin kein gutes Vorbild in Sachen Ernährung, oftmals sogar ein ziemlich schlechtes und trotzdem hat sich mein Essverhalten verändert, seit ich regelmäßig Sport mache.

Mir ist bewusst, dass man ein flottes Dieselfahrzeug nicht mit billigen Heizöl betankt. Mehr Frische, mehr Vielfalt landen selbstverständlich auf meinem Tisch. Reine Fertigprodukte – da muss ich schon ziemlich verzweifelt sein, wenn mir das noch in den Haushalt kommt.

Meine Ernährung – du bist, was du isst

Ich bin ein Omnivore! Ein was? Ein Allesfresser, esse also sowohl tierische wie auch pflanzliche Produkte. Kein Witz – es ist wohl ein Zeichen unserer schon manchmal ziemlich grotesken modernen Zeit, dass ein Begriff aus der Tierwelt dafür herhalten muss, das zu bezeichnen, was vor nicht all zu langer Zeit völlig Gang und Gebe war. Allesfresser = Omnivore!

Mein Motto beim Essen lässt sich einfach auf den Punkt bringen: Alles kann und nichts muss.

Viel Arbeit, viel Sport, das Sozialleben und mit dem Blog eine Nebenbeschäftigung, die längst weit über ein Hobby hinaus geht, haben bei mir erste Priorität. Da bleibt wenig Zeit für Kochen und Ernährung im allgemeinen. Schnell muss es gehen, praktisch muss es sein und vor allem schmecken muss es.

Letzteres sorgt zum Beispiel dafür, dass Milchreis & Co. nicht in meinem Haushalt kommen. Es schmeckt mir einfach nicht und lässt dunkle und üble Erinnerungen an die ostdeutsche (Zwangs-)Ernährung im Kindergarten hochkommen. Auch ein sportgerecht schneller Imbiss wie Hüttenkäse mit Thunfisch ist nicht so wirklich meins.

Viel Obst und keine NEM

Wichtig ist für mich, dass ich täglich mindestens eine Portion Obst zu mir nehme. Mehrere sind noch besser und mein Arbeitgeber unterstützt das, in dem bei uns zweimal die Woche frisches Obst kostenlos zum Verzehr angeboten wird. Tolle Sache!

Das Motto „alles kann“ gilt im übrigen für Lebensmittel und nicht für die leider mittlerweile beliebten und unter Sportlern weit verbreiteten Nahrungsergänzungsmittel (NEM). Auf die verzichte ich völlig, alles was mein Körper auch in Phasen mit viel Training braucht, möchte ich über natürliche Lebensmittel zu mir nehmen. Einzig Gels und auch Iso-Pulver während der Trainingseinheiten sind unerlässlich.

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Was sind eigentlich Nahrungsergänzungsmittel?

Übrigens – Supplemente oder Nahrungsergänzungsmittel sind ein sehr umfassendes Thema. In wie weit eventuell diese Zusatzstoffe etwas für dich sind und welche natürlichen Alternativen es gibt, kannst du anhand dieser Infografik herausfinden, die idealo für dich entwickelt hat:

Alle Informationen über Nahrungsergänzungsmittel und ihre natürlichen Alternativen findest du im dazugehörigen Artikel:

Meine sporttauglichen Lieblingsgerichte

Für Rouladen mit grünen Klößen von Muttern zubereitet, würde ich töten! Naja zumindest fast – es schmeckt einfach himmlisch. Sportgerecht ist das nicht, aber auch da fallen mir ein paar Leibspeisen ein. Hier drei Beispiele aus der schnellen und einfachen Küche:

  • Steak mit Quark

Eine wahre Proteinquelle ist ein saftiges und auf den Punkt gebratenes Rindersteak und dazu ein selbst mit Zwiebeln und Kräutern angemachter Quark – ein Gedicht!

  • Omelette aller Art

Ebenso nahrhaft und lecker ist Omelette. Die Eier mit etwas Milch verrührt, gewürzt und dazu dann je nach Lust und Laune Champignons, Paprika und Schinken oder Lachs – gesund, schnell und lecker!

  • Gemüsepfanne mit Wiener oder Kabanossi

Wenn es mal kohlenhydratarm werden soll, steht bei mir des Öfteren eine Gemüsepfanne auf dem Programm. Am besten natürlich mit frischen Gemüsen wie Paprika, Brokkoli, Karotten, Zucchini – eigentlich alles was der Gemüsegarten in der jeweiligen Jahreszeit zur Verfügung stellt. Aber auch Tiefkühlgemüse landet bei mir ergänzt durch klein geschnittene Wiener oder – Geheimtipp – Kabanossi in der Pfanne.

Alles nicht so einfach…

Immer funktioniert eine solch leckere und sportgerechte Ernährung nicht. Besonders zur Mittagszeit, da mein Büro keine Kantine besitzt und somit der Gang zu Supermarkt oder Schnellimbiss fast unerlässlich ist. Klar, eine Mini-Küche ist vorhanden, aber trotzdem mag ich mir nicht unbedingt etwas mitnehmen, da ich mittags mit den Kollegen an die frische Luft will. Was hilft, ist die Salattheke im nahen Supermarkt. Aber nicht selten gibt es auch das Stück Pizza oder die belegte Semmel – das typische Fastfood eben.

Apropos Fastfood – ich gestehe: Ich gehe sogar hin und wieder zu McDonalds. Allerdings nur noch höchstens alle zwei Monate einmal. Auch wenn es dort im ersten Moment gar nicht so übel schmeckt, die Tatsache, dass man nach kürzester Zeit wieder ebenso hungrig wie vorher ist, sagt viel über die „Nahrhaftigkeit“ dieser Speisen aus und lässt mich gerne verzichten.

Wenn du übrigens schnelle Erfolge in Sachen Ernährung haben willst, dann verzichte völlig auf Softdrinks (und größtenteils auch auf Saft) und trinke pures und stilles Wasser, am besten mindestens 2-3 Liter am Tag. Cola & Co. trinke ich nur noch nach mehrstündigen Trainingseinheiten oder direkt danach als himmlische Belohnung. Genau dann – und nur dann – tut der viele Zucker gut.

Essen ist keine Religion

Kirchen haben immer weniger Zulauf. Man könnte meinen, dass den modernen Menschen Glaube nicht mehr so wichtig ist. Mitnichten! Glaube und Glaubenssätze breiten sich immer mehr weit über die Religion hinaus aus. Bestes Beispiel: Sport und vor allem auch Ernährung. Und wie es bei Glaubensdingen oft der Fall ist, geht damit auch viel Fanatismus einher.

Für mich ist eines klar – Essen ist keine Religion. Alles kann und nichts muss und ich bleibe dabei – von allem etwas ist mein Weg. Im Folgenden zeige ich dir mal an drei Beispielen von extremen Ernährungsformen und warum ich diese ablehne.

Vegan – wenn vegetarisch nicht genug ist

Fast schon ein Hype, aber zumindest hipp kommt die vegane Ernährung daher. Diese stellt eine Steigerungsform der – längst etablierten – vegetarischen Ernährung dar und ihre Vertreter lehnen sämtliche tierischen Produkte ab. Also auch Milch, Eier oder Käse. Nicht selten entsteht dadurch eine Mangelernährung, die durch NEM (Nahrungsergänzungsmittel) ausgeglichen wird. Sehr widersprüchlich!

Vegetarier und Veganer müssen jetzt stark sein: Ich liebe gutes Fleisch! Es gibt für mich kaum etwas leckeres als ein saftiges, kräftig gebratenes Rindersteak. Dabei habe ich es sogar mal probiert, mein veganes Experiment aber nach nicht einmal zwei Tagen entnervt abgebrochen. Ab und zu ein veganes Gericht gerne – dauerhaft für mich keinesfalls!

Die Argumente gegen industrielle Massentierhaltung kann ich dagegen durchaus nachvollziehen. Wenn Milch fast schon billiger als Wasser ist, läuft etwas in der Gesellschaft schief. Deshalb: Achtet auf die Herkunft eurer Lebensmittel! Aller Lebensmittel – denn Äpfel aus Neuseeland braucht hier in Mitteleuropa auch keiner!

Essen wie in der Steinzeit – Paleo

Fast noch kontroverser, besonders unter Sportlern, wird Paleo-Ernährung diskutiert. Paleo ist Ernährung – der Name sagt es schon – wie in der Steinzeit. Alles was Jäger und Sammler zur Verfügung hatten, isst auch der Paleo-Jünger. Getreideprodukte, Milch, Hülsenfrüchte, Einfachzucker und künstliche Zusatzstoffe lehnt er ab.

Nach der Überzeugung der Anhänger entspricht das Konzept unseren Genen und ist dabei per se gut. Dass die Lebenserwartung vor tausenden Jahren deutlich geringer war und es nur wenige Menschen überhaupt jenseits der 40 schafften, wird dabei gerne ausgeblendet. Sportler versprechen sich unter anderem durch Paleo mehr Energie und besseres Muskelwachstum.

Auch als Fleischfan kommt Paleo im Unverständnisfaktor bei mir persönlich noch vor den Veganern. Sorry – aber wir leben im 21.Jahrhundert, sind seit einigen Tausend Jahren sesshaft und damit verändert sich natürlich auch unsere Ernährung. Weizenprodukte gehören somit ebenso zum Alltag wie frische Milch. Ein frisches Brot duftet nicht nur himmlisch, es schmeckt auch so. Paleo für mich – absolutes No-Go.

Abnehmen durch LowCarb

Wenn es schon eine besondere Ernährungsform sein soll, dann ist mir LowCarb noch am sympathischsten. Dabei wird der typische Anteil an Kohlenhydraten von bis zu 50%  in der Ernährung deutlich gesenkt. Es gibt verschiedene Diätformen mit unterschiedlichen Philosophien, die die Kohlenhydrate von 25% bis auf nahezu null senken. Ist ersteres noch einigermaßen Praxistauglich, stellt letzteres eine echte Herausforderung und wieder eine – von mir abgelehnte – Mangelernährung dar.

Möchte ich über ein paar Wochen ein paar Kilo abnehmen und trainiere dabei nicht zu stark, dann habe ich durch LowCarb in der „sanften“ Variante gute Ergebnisse erzielt. Der Nachteil ist aber die aufwändige Umsetzung. Ohne bewusste Planung und ohne Zählen der Kalorien und Nährstoffe klappt das bei mir nicht.

Auf Dauer finde ich das zu anstrengend und in Trainingshochzeiten verlangt mein Körper nach Kohlenhydraten, sonst läuft er auch beim Sport auf Sparflamme oder ich bekomme Heißhungerattacken. Grundsätzlich habe ich viele Dinge aus der Lowcarb-Ernährung in meinen Alltag übernommen. War ich es früher so gewohnt (und wurde auch so erzogen), dass ohne Beilagen wie Brot, Kartoffeln oder Nudeln es keine Mahlzeit gibt, darf heute das Steak auch mit Quark auf meinen Teller.

Vegan, Paleo, LowCarb - es gibt unzählige Ernährungsformen besonders auch unter Sportlern. Im Artikel erkläre ich, warum ich bei dem Wahnsinn nicht mitmache

Alles ganz normal – eigentlich…

Mein Essverhalten kann man eigentlich nur als „normal“ bezeichnen. Doch was heißt eigentlich „normal“? Besonders unter figurbewussten Sportlern muss man heute schon fragen, wie normal definiert wird. Für mich heißt es: Regulierungen und Einschränkungen beim Essen – das ist nichts für mich!

Natürlich sündige ich mit Süßigkeiten – ich bekenne mich schuldig, dass ich zu einem Stück Schokolade und vor allem (sauren) Gummibären nur schwer nein sagen kann. Besonders auch direkt nach dem Training. Das einzige was dagegen hilft, ist, Süßigkeiten gar nicht erst zu Hause zu haben. Auch dem Alkohol bin ich ab und zu nicht abgeneigt. Allerdings beschränkt sich das nahezu ausschließlich auf (Weiß-)Bier. Und in Bayern, wo ich lebe, gehört das bekanntlich zu den Grundnahrungsmitteln. 😉

Natürlich muss ich mit den Konsequenzen meiner Ernährung leben. Mein Körperfettanteil ist für einen trainierten Ausdauersportler zu hoch, aber die paar Sekunden, die das im Wettkampf kostet, ist mir diese Lebensqualität allemal wert.

Was ist deine Erfahrung in Sachen Ernährung? Widerstehst du auch dem Diätwahn oder bevorzugst du eine der genannten Ernährungsform? Schreibe doch deine Erfahrung in den Kommentaren. Ich freue mich auf eine kontroverse Diskussion – schließlich habe ich heute ganz bewusst auch einige deutliche Worte gefunden.

In der nächsten Woche gibt es einen weiteren Artikel zum Thema Sport und Ernährung. Wenn du den nicht verpassen möchtest, solltest du dich in meinem Newsletter anmelden und dir so auch 15 bewährte Tipps für regelmäßigen Sport sichern.

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Auf geht’s – werde dauerhaft zum Sportler!
Torsten

Ach übrigens – ich wünsche dir mehr Zeit für Sport in deinem Leben.

 

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Vegan, Paleo, LowCarb - es gibt unzählige Ernährungsformen besonders auch unter Sportlern. Im Artikel erkläre ich, warum ich bei dem Wahnsinn nicht mitmache


Über den Autor: Torsten Pretzsch

Ich bin 2008 von der Couch aufgestanden, um ein sportlicheres Leben zu führen. Begonnen mit einer Laufrunde von 15 Minuten, lief ich Jahre später Marathon und absolvierte einen Ironman.

Mit dem ausdauerblog möchte ich meine Vision verwirklichen, über 50.000 Menschen dauerhaft zum Laufen zu bringen.

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